{"id":1062,"date":"2025-06-03T08:48:07","date_gmt":"2025-06-03T08:48:07","guid":{"rendered":"https:\/\/muc2025.mensch-und-computer.de\/?page_id=1062"},"modified":"2025-08-28T14:22:52","modified_gmt":"2025-08-28T14:22:52","slug":"panels","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/muc2025.mensch-und-computer.de\/de\/programme\/panels\/","title":{"rendered":"Panels"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-ideabox-toc ib-block-toc\" data-anchors='h2' data-collapsable='true' ><div class=\"ib-toc-container ib-toc-list-style-numbers ib-toc-hierarchical ib-toc-expanded\"><div class=\"ib-toc-header\"><div class=\"ib-toc-header-title\">Inhaltsverzeichnis<\/div><div class=\"ib-toc-header-right\"><span class=\"ib-toc-icon-collapse\"><span class=\"dashicon dashicons dashicons-minus\"><\/span><\/span><span class=\"ib-toc-icon-expand\"><span class=\"dashicon dashicons dashicons-plus\"><\/span><\/span><\/div><\/div><div class=\"ib-toc-separator\" style=\"height:2px\"><\/div><div class=\"ib-toc-body\"><ol class=\"ib-toc-anchors\"><\/ol><\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>In diesen Podiumsdiskussionen werden renommierte Expert:innen aktuelle,\nf\u00fcr die HCI-Community relevante, Themen diskutieren. Beide Diskussionen\nwerden auf Deutsch gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"panel1\">Panel 1 \u201cHealthcare\u201d, 01.09., 04:00 pm<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vom Algorithmus-Hype zur klinischen Praxis: GenAI verantwortungsbewusst einsetzen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"highlight-box\"><strong>Day:<\/strong> Monday, 01.09.2025<br><strong>Time:<\/strong> 04:00 pm \u2013 05:00 pm<br><strong>Room:<\/strong> 2\/N111<\/p>\n\n\n\n<p>Generative KI (GenAI) wird das Potenzial zugeschrieben, die Gesundheitsversorgung, das \u00f6ffentliche Gesundheitswesen und die gesundheitswissenschaftliche Forschung grundlegend zu ver\u00e4ndern. Manche sprechen sogar von einer \u201eKI-Revolution im Gesundheitswesen\u201c. W\u00e4hrend es vorstellbar ist, dass GenAI dazu beitragen k\u00f6nnte, komplexe medizinische F\u00e4lle zu bew\u00e4ltigen, die klinische Dokumentation zu optimieren oder neueste Forschungsergebnisse strukturiert verf\u00fcgbar zu machen, muss ihr tats\u00e4chlicher Nutzen noch eindeutig nachgewiesen werden. So sind bereits eine Reihe von Risiken bekannt, wie beispielsweise die Generierung ungenauer, unvollst\u00e4ndiger oder gar falscher Informationen, die Verwendung unbekannter oder minderwertiger Trainingsdaten oder die mangelnde Transparenz von Sicherheitsma\u00dfnahmen wie Red Teaming-Aktivit\u00e4ten. Dar\u00fcber hinaus gibt es Bedenken, dass eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Abh\u00e4ngigkeit von KI die F\u00e4higkeiten von \u00c4rzt:innen beeintr\u00e4chtigen oder langfristig untergraben k\u00f6nnte. Weitere Bedenken auf gesellschaftlicher Ebene betreffen die zunehmende Dominanz gro\u00dfer Technologieunternehmen, die steigenden Umweltkosten der KI-Entwicklung und die beunruhigende M\u00f6glichkeit, dass GenAI menschliche Expertise in kritischen Entscheidungsbereichen verdr\u00e4ngen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Ansatz zur Bew\u00e4ltigung dieser Herausforderungen ist die partizipative Gestaltung. Durch die aktive Einbindung verschiedener Interessengruppen - darunter Patient:innen, Kliniker:innen, Technolog:innen und politische Entscheidungstr\u00e4ger - stellt die partizipative Gestaltung sicher, dass digitale Gesundheitstechnologien die Bed\u00fcrfnisse, Anliegen und Werte der Menschen widerspiegeln, f\u00fcr die sie gedacht sind. Dieser Ansatz kann dazu beitragen, KI-gest\u00fctzte Werkzeuge zu entwickeln, die gerecht und inklusiv sind. Doch was ist n\u00f6tig, um die L\u00fccke zwischen Technologieentwicklung und klinischer Praxis zu schlie\u00dfen?<\/p>\n\n\n\n<p>Das Panel bringt Expert:innen aus den Bereichen Gesundheitswesen, KI-Entwicklung, Ethik und Politik zusammen, um die komplexe und zwiesp\u00e4ltige Natur von GenAI im digitalen Gesundheitswesen zu beleuchten - ihre F\u00e4higkeit, bestehende L\u00fccken im Zugang zur Gesundheitsversorgung und in der Gerechtigkeit zu schlie\u00dfen, aber auch ihr Potenzial, neue Ungleichheiten zu schaffen. Ethische Fragen wie Datenschutz, informierte Zustimmung und algorithmische Transparenz werden ebenso diskutiert wie die Frage, wie KI die Rolle des Gesundheitspersonals ver\u00e4ndert. Dar\u00fcber hinaus werden soziale Themen wie Ungleichheiten in der digitalen Kompetenz und der Zugang zu KI-basierten Werkzeugen behandelt. Schlie\u00dflich wird untersucht, wie partizipative und interdisziplin\u00e4re Ans\u00e4tze dazu beitragen k\u00f6nnen, die Herausforderungen und Chancen von GenAI f\u00fcr die digitale Gesundheit zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Moderation<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"translation-block\"><strong>Claudia M\u00fcller-Birn<\/strong> ist Professorin f\u00fcr Human-Centered Computing an der Freien Universit\u00e4t Berlin, PI des Exzellenzclusters \u201eMatters of Activity\u201c (HU Berlin) und assoziiertes Mitglied des Einstein Center Digital Future. Ihre Forschung befasst sich mit der Konzeption und Bewertung von menschenzentrierter Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI im Gesundheitswesen, der Verbesserung der KI-Entscheidungsunterst\u00fctzung durch Unsicherheitskommunikation und der Ausrichtung von KI-Systemen auf die Werte der Nutzenden durch partizipative Methoden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Panel Expert*innen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"translation-block\"><strong>Claude Draude<\/strong> ist Professorin f\u00fcr Partizipative IT-Gestaltung am Fachbereich Elektrotechnik\/Informatik, professorales Zweitmitglied am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Direktorin am Wissenschaftlichen Zentrum f\u00fcr Informationstechnik-Gestaltung (ITeG) der Universit\u00e4t Kassel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"translation-block\"><strong>Lutz Mirow<\/strong> ist apl. Professor f\u00fcr Chirurgie an der Medizinischen Fakult\u00e4t Carl Gustav Carus der Technischen Universit\u00e4t Dresden und Chefarzt der Klinik f\u00fcr Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Chemnitz. Dar\u00fcber hinaus ist er Vorstandsmitglied der Mitteldeutschen Chirurgenvereinigung sowie der S\u00e4chsischen Krebsgesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"translation-block\"><strong>Katharina Weitz<\/strong> ist Postdoktorandin und Projektmanagerin am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut mit Schwerpunkt auf erkl\u00e4rbarer und menschenzentrierter KI im Gesundheitswesen. Zudem ist sie seit 2024 Vizepr\u00e4sidentin der Gesellschaft f\u00fcr Informatik und engagiert sich als aktive Wissenschaftskommunikatorin.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"panel2\">Panel 2 \u201cKnowledge, Skills and AI\u201d, 02.09., 04:00 pm<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wissen in einer digitalen und KI-gest\u00fctzten Welt: Welches Wissen und K\u00f6nnen kann moderne KI erg\u00e4nzen, und helfen aufzubauen?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"highlight-box\"><strong>Day:<\/strong> Tuesday, 02.09.2025<br><strong>Time:<\/strong> 04:00 pm \u2013 05:00 pm<br><strong>Room:<\/strong> 2\/N111<\/p>\n\n\n\n<p>Was sollen, m\u00fcssen, wollen wir (Menschen) k\u00f6nnen?  \u2013 Um einen Job zu haben, um gl\u00fccklich oder auch nur zufrieden zu sein? Der aktuelle Fortschritt, besonders in der generativen KI, aber ebenso in anderen Bereichen der Technologie-Entwicklung beispielsweise Robotik \u2013 stellt uns (wieder einmal) vor die Herausforderung, diese Fragen zu diskutieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich ist die Frage provokant formuliert: Oft ist noch nicht einmal ganz klar, was moderne KI - auf sich alleine gestellt, also ohne f\u00e4higen \u201cHuman-in-the-Loop\u201d \u2013 denn tats\u00e4chlich viel besser kann, und besser als wer? Gleichzeitig k\u00f6nnten wir Menschen doch, egal was die KI kann, immer noch genau das tun und lernen, was uns interessiert. Dennoch stellt sich manchmal scheinbar die Frage: Was bleibt f\u00fcr uns Menschen \u00fcbrig, wenn die KI alles kann - welches Wissen und K\u00f6nnen ist es wert, sich aufzubauen?  In diesem Panel stellen wir als Startpunkt die gestaltungsorientierte Frage:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Welches Wissen und K\u00f6nnen kann moderne KI erg\u00e4nzen, und helfen aufzubauen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Als Grundlage und Inspiration f\u00fcr HCI Forschung macht dieses Panel eine Bestandsaufnahme von moderner KI im Alltag: Wie ist moderne KI in verschiedenste Lebensbereichen bereits eingebunden: Wie erh\u00f6ht moderne KI bereits jetzt die Kompetenz und Selbstwirksamkeit von Menschen im privaten und beruflichen Alltag, und auf welche Weise wird Kompetenz(entwicklung) und Selbstwirksamkeit eingeschr\u00e4nkt?<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Panel schlie\u00dft damit an gro\u00dfe aktuelle Themen in der Gesellschaft an, aber auch an gro\u00dfe Themen aus dem Feld Mensch-Maschine Interaktion. Wann sind Automatisierung, Assistenztechnologien, oder Technologie als Werkzeug angebracht, und wie kann die jeweils unterschiedliche Aufgabenverteilung Mensch-Maschine gut designed werden? Was sind wichtige Design-Ziele - Produktivit\u00e4t, Selbstwirksamkeit und Kompetenz, Zufriedenheit und Wohlbefinden?   Wie k\u00f6nnen diese Ziele in Hinblick auf sehr  unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen F\u00e4higkeiten, Hintergr\u00fcnden und Werten ber\u00fccksichtigt werden?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Moderation<\/h3>\n\n\n\n<p><em>(nur in deutscher Sprache verf\u00fcgbar)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Viktoria Pammer-Schindler<\/strong> \u2013 Professorin an der TU Graz und wiss. Bereichsleiterin am Know-Center, forscht zu digitalen und KI-gest\u00fctzten interaktive Systeme die wissensintensive und kreative T\u00e4tigkeiten unterst\u00fctzen, sowie die Weiterentwicklung von Kompetenz und Expertise im \u2013 computergest\u00fctzten \u2013 Tun.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Panel Expert*innen<\/h3>\n\n\n\n<p><em>(alphabetische Reihenfolge, nur in deutscher Sprache verf\u00fcgbar)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fiona Draxler<\/strong> \u2013 Postdoktorandin an der Universit\u00e4t Mannheim, erforscht Nutzer:innenperspektiven auf die Mensch-KI-Interaktion in Anwendungsbereichen wie personalisiertem Lernen und Ko-Kreation<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lars<\/strong><strong> Fritzsche<\/strong> \u2013 Besch\u00e4ftigt sich als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der imk Industrial Intelligence GmbH und Psychologe sehr intensiv mit der Frage, wie wir KI Technologien einsetzen k\u00f6nnen, um die Nutzung unserer Software zur Produktionsplanung noch intuitiver und effizienter zu machen. Dabei steht ein nutzerzentrierter Ansatz im Mittelpunkt und es ist das Ziel, mittels KI das Erfahrungswissen unserer Expertennutzer auch f\u00fcr Einsteiger zug\u00e4nglich zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jayanto Halim<\/strong> \u2013 Gr\u00fcnder des Fraunhofer IWU Spin-Offs Botfellows, das sichere, einfache und nahtlose Mensch-Roboter Kooperation in der Produktion entwickelt; interessiert daran, Roboter in komplexen Arbeitsprozessen f\u00fcr Dom\u00e4nen- und Prozess-Expert*innen zug\u00e4nglich zu machen, ohne Coding Expertise zu erwarten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Thomas Kosch<\/strong> \u2013 Professor f\u00fcr Human-Computer Interaction an der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin, erforscht, wie KI-Systeme gestaltet sein m\u00fcssen, um effiziente, vertrauensvolle und kooperative Interaktionen zwischen Mensch und KI zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sarah Lange<\/strong> &#8211; Professorin f\u00fcr Schulp\u00e4dagogik der Primarstufe, befasst sich in ihrer Forschung mit Informatik und KI im Grundschulunterricht und mit KI-Kompetenzen von Grundschullehrkr\u00e4ften. Potentiale von KI sieht sie besonders f\u00fcr die lernf\u00f6rderliche Nutzung von Mehrsprachigkeit im Unterricht und der Lernassistenz von Lehrkr\u00e4ften im inklusiven Umgang mit Heterogenit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Thomas<\/strong><strong> Ludwig<\/strong> \u2013 Professor an der FernUniversit\u00e4t in Hagen, forscht im Bereich der Gestaltung menschzentrierter KI und LLMs sowie deren Aneignung komplexen Anwendungsfeldern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Christina Schneegass<\/strong> \u2013 Professorin f\u00fcr Kognition &amp; Design an der TU Delft in den Niederlanden; erforscht wie wir digitale Technologien und KI Systeme designen k\u00f6nnen und m\u00fcssen, um die kognitive Prozesse der Nutzer sowie deren Selbstwirksamkeit zu st\u00e4rken.&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>These panels will feature distinguished experts discussing current topics relevant to the HCI community. Both discussions will be conducted in German. 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